20 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule, Düren, aus den Jahrgängen 9,10, EF und Q1 und 6 Lehrerinnen und Lehrer haben eine ganze Woche an der ISS Roncalli in Poggibonsi, Toskana, verbracht. Was für eine spannende Zeit!
Für viele von uns war schon der Flug nach Bologna ein Höhepunkt: Nicht jeder aus der Gruppe war schon mal im Ausland und viele waren deswegen so richtig aufgeregt. Von Bologna wurden wir mit einem Bus nach Poggibonsi zu unserem Hotel „Alcide“ gebracht.
Nach dem Frühstück am Montag ging es Richtung Schule. Viele Fragen gingen uns durch den Kopf: Wie wird wohl die Schule sein? Wie sind die Schüler*innen? Werden wir Freunde finden? Wie unterrichtet man an der Schule? Sind die Lehrer*innen strenger als bei uns an der HBG? Es hat noch nicht mal zwei Stunden gedauert und die ersten Freundschaften wurden geknüpft: Auf Italienisch, Deutsch oder Englisch wurden die ersten Gespräche geführt, Sport wurde gemeinsam getrieben, über Begriffe der Demokratie diskutiert, Kontakte wurden ausgetauscht, Freundschaften geschlossen. Jeder Tag an der Schule war einfach nur schön. An den Nachmittagen hatten wir bei wunderschönem Wetter auch immer ein Programm: Besuch der wunderschönen Stadt Florenz, Kochen im Bioladen von Susanna, Eis essen in San Gimignano, Pasta selber herstellen und essen in der Tenuta Torciano, Wandern über die Hügel der Toskana, Oliven sammeln und vegane Produkte probieren im Pinienhof: Wir haben viel über nachhaltige Ernährung, regionale Produkte, gesunde Lebensart, italienische Gastfreundschaft und Lebensfreude erfahren.
„Diese Erfahrung hat mein Leben verändert“, sagte ein Schüler nach dem Pasta-Kurs.
„Ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein durfte“, erwähnte eine Schülerin am Flughafen in Bologna, kurz bevor wir in das Flugzeug, das uns nach Köln bringen sollte, gestiegen sind. Der Kapitän ließ uns in das Cockpit und machte Fotos von uns. Auch das war eine unvergessliche Erfahrung für viele von uns.
Was wird bleiben: Freundschaften, Dankbarkeit, wunderschöne Bilder, neues Wissen und Respekt gegenüber dem Anderssein. Und die Vorfreude auf den Gegenbesuch im März 2026.


