Vom 27.-30.04. unternahmen wir mit Schüler*innen der Klassen 9 und 10 eine viertägige Gedenkstättenfahrt nach Warschau. Ziel der Fahrt war die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, des Holocaust und des polnisch-deutschen Verhältnisses. Insgesamt nahmen 17 Schüler*innen an der Fahrt teil.
Nach der Ankunft in Warschau erkundeten wir am nächsten Tag im Rahmen einer Führung das Warschauer Ghetto. Das Umschlagplatzdenkmal, von dem die Deportationen nach Treblinka stattfanden, hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei den Schüler*innen.
Am nächsten Vormittag besuchten wir dann das Polin-Museum. Die Ausstellung zur tausendjährigen Geschichte des polnischen Judentums und besonders zum ehemaligen Ghetto beeindruckte die Gruppe sehr.
Insgesamt hat die Fahrt ihr Ziel erreicht: Die Schüler*innen setzten sich aktiv mit der Geschichte auseinander und besonders der direkte Bezug zu Einzelschicksalen machte die Dimension der Verbrechen deutlich.
Die Fahrt war somit sehr gelungen, sodass wir uns bereits auf das nächste Jahr in Polen freuen!
